7. April: Jetzt ab nach Hause

Heute ging es dann weiter. Wir stiegen in das nächste Flugzeug und es ging erst in Richtung Düsseldorf und dann weiter nach Dresden.

6. April: Erster Teil der Heimreise

Die Rückreise begann fast so chaotisch, wie der Start der Rallye. Unsere Matratze und das Bettzeug sollte noch seinen Besitzer wechseln und so packten wir alles in den Bus und los ging die letzte Fahrt hier. Wie mussten unsere Rechnung im Blue Kitchen noch bezahlen und dann wollten wir dort auch gleich das Bettzeug übergeben….. aber so einfach ging es dann doch nicht.

Wir wurden gebeten, alles noch nach Hause zu transportieren und so setzten sich die beiden Flöhe wieder in den Wagen und weiter ging die Fahrt. Ich hatte mich in einem anderen Auto mit eingeklingt und fuhr schon einmal mit auf den Zeltplatz.

Doch dann sollte es los gehen und die beiden Flöhe fehlten immer noch und wir warteten und warteten … und es dauerte und dauerte, bis dann endlich das Auto zu hören war. Nun aber los, die Sachen geschnappt und dann auf zum Flughafen.

Das ging dann ein Stücken gut, bis bei unserem Bus die Kupplung den Geist aufgegeben hat. Aber Heinz hat die Sizuation auf gambianisch gemeistert und ist, von einigen Hüpfern abgesehen, mit uns gut und rechtzeitig am Flughafen gelandet. Und los ging es.

Auf unserem Zwischenstop in Grand Canaria haben wir dann eine kleine Fotorunde gedreht und den Tag dann mit einem leckeren spanischen Essen beendet.

5. April: Kofferpacken und Abbaden in Gambia

Heute hieß es nun endgültig packen. Es wurde kräftig aussortiert, denn die Gepäckstücke durften nicht schweerer als 23 kg sein… aber wir haben es alle drei geschafft.

Dann beschlossen wir drei noch einmal ans Meer zu fahren, die letzten Muscheln zu sammeln und noch einmal baden zu gehen. Da die Zeit doch schon etwas vorangeschritten ist, beschlossen wir zum Lemon Creak zu fahren. Das war eine gute Entscheidung, denn die Wellen machten uns viel Spaß.

 

 

4. April : was man hier so unter Streichelzoo versteht…

Heute haben wir dann doch noch einen Ausflug in die Reptilienstation gemacht. Trotz des Buschfeuers, welches über die Gegend gezogen ist, konnte man die Station schon wieder besuchen. Die ersten Gebäude waren wieder aufgebaut und die Schäden an den Behausungen der Tiere waren beseitigt.

So wurden wir freundlich empfangen und eine junge Frau stand uns zur Seite und erklärte uns die Art und Lebensweise der einheimischen Tiere.

Mit Krokodilen hatten wir ja schon näheren Kontakt und so waren die Exemplare hier eher kleinerer Natur.

Interressant wurde es dann doch bei den zahlreichen Schlangen…. Hier hatte man die Chance, die kleineren auf die Hand zu nehmen und die größeren dann gleich um den Hals zu hängen.

Einige, etwas Gefährlichere, durften dann wenigstens gestreichelt werden. Die Jungs hatten ihren Spaß dabei aber die Aufsicht war doch etwas skeptisch.

Letztendlich wurde die Mutprobe bestanden und wir konnten wieder zu den harmloseren Tieren übergehen. Ein Kamäleon weckte großes Interesse und die süßen Schildkröten machten dann den Schluss.

Um den Staub abzuspülen sind wir dann noch einmal ins Wasser gesprungen und dann gab es das große Nudelabschiedsessen mit Sarah, Mef und den Nordlichter, die morgen schon wieder nach Hause fliegen.

Um für die Bolonaise noch frische Zutaten zu kaufen, haben wir noch einmal am Womens Garten angehalten. Hier gab es eine große Auswahl an Gemüse. Während wir die Zutaten ausgesucht haben, guckte ein kleines Mädchen vorsichtig hinter dem Rücken ihrer Mutter hervor und schekerte mit mir.

Wie in der vergangen Rallye hatten wir auch dieses Mal ein Plüschtier, welches uns besonders ans Herz gelegt wurde und welches uns auch an Herz gewachsen war. Und auch zu dieser Rallye hatte ich nun 2 Tage vor Abreise unseren Mikey immer noch bei uns auf dem Bett sitzen. Aber bei den Augen war mein Entschluss gefallen. Hier sollte Mikey hin. Also bin ich zurück zum Auto, habe unseren Mikey geholt, dann das Mädel aus dem Stand gelockt und ihr das Plüschtier in die Hand gedrückt.

Kann man diesen Augen wiederstehen? Ich denke unser Freund hat ein gutes zu Hause gefunden.

3. April: Wilde Tiere

Der heutige Tag ging erwartungsgemäß zögerlich los. Wir mussten uns erst an den Urlaubsmodus gewöhnen. Aber dann haben wir unsere Utensilien gepackt und uns auf den Weg zu den Krokodilen begeben.

Es hieß, hier gibt es Krokos zum streicheln… aber es war dann noch etwas mehr. Als wir in den kleinen Park kamen, erwartete und als erstes ein kleines Museum zur Geschichte des Landes.

Und dann ging es zu den Krokodilen. Diese lagen dann um einen kleinen Tümpel verteilt herum und sobald man in die Nähe kam, wurde man von einem Guide empfangen, der einem Hinweise gab, wie man sich den Tieren nähern soll und wie man mit ihnen umgehen sollte.

Nachdem wir dann auch alle mutig waren und die Tierchen gestreichelt haben, erhielten wir noch einige Einblicke in die Fortpflanzung der Tiere. Wir konnten uns Eier ansehen und erhielten Auskünfte über das Wachstum und die Ernährung.

Nun war es uns aber warm genug geworden und wir beschlossen noch einen Stopp am Strand einzulegen.

Danach haben wir den Tag ganz ruhig am Zeltplatz ausklingen lassen.

2. April: Ab jetzt ist Urlaub

Heute hieß es dann erst einmal ausschlafen und dann einmal alles nachholen was bis jetzt nicht geworden ist. Also mal wieder Wäsche waschen, aufräumen, Block schreiben, einkaufen und planen, was in den kommenden Tagen noch so unternommen werden soll. Die Flöhe haben mit eisernen Nerven viele Habseligkeiten, die keinen Platz im Flieger finden, verhökert. Mit den Taschen voller Dalassi verabschieden wir uns nun auch aus dem offiziellenTeil der Rallye und schalten den Urlaubsmodus ein. Aber der Blog geht weiter…

20190402_160039

1. April: Weitere Hilfsprojekte

Heute ging dann die Besichtigungstour weiter. Begonnen haben wir in einer weiteren Schule in der Nähe der Hauptstation der DBO.

Der Direktor berichtet uns, das die Schule derzeit 180 Kinder umfasst, welche von 4 oder 5 Jahren an (Vorschule) bis zur 5.Klasse unterrichtet werden. Eine Besonderheit ist dabei auch, dass hier behinderte Kinder mit aufgenommen wurden. Die Klassenstärke umfasst 15 Kinder, welche jeweils von 2 Lehrern betreut werden.

Hier hatten wir nun auch die Gelegenheit, während des Unterrichts in die Klassen zu gehen und einen Eindruck von der Schule hier in Gambia zu bekommen.

Wir haben hier eine riesige Ladung Lollis und eine Magnumpackung Luftballons abgegeben und hoffen, dass diese zur Motivation beim Lernen beitragen werden.

Zum Schluss haben wir die Zeit genutzt und haben noch einge Impressionen auf dem Schulgelände gesammelt.

Jetzt ging es dann zur letzten Station unserer Infotour. Durch die DBO wurde ebenfall eine Berufsausbildung aufgezogen. Die Ergebnisse der Bäckerei hatten alle schon zur Genüge verkostet und so ging es zur Ausbildung der Autoschrauber…

Der Einblick in die Schrauberhalle war zwar interessant aber am meisten begeistert waren die beiden Flöhe vom Schulungsraum für den theoretischen Teil…

Die Lehrlinge erhalten hier eine 2-jährige Ausbildung und werden dann mit einem Satz Werkzeug in die Selbstständigkeit entlassen.

Gleich nebenan wurde nun auch eine Ausbildungsstätte für Tischler eingerichtet. Hier geht es los mit technischem Zeichnen und dem Herstellen von kleinen Modellen, bevor dann der Einsatz an den Maschinen beginnen kann.

Nach diesem aufwändigen Theorieprogramm wollten die Flöhe noch etwas am Auto schrauben und die „Aufsicht“ hat sich einem befreundeten Team zum Baden angeschlossen.

Nach dieser kurzen Entspannung ging es dann direkt zur Abschlussparty, dem offiziellen Ende der Rallye, denn die ersten würden noch heute Abend nach Hause fliegen. Hier erhielten wir dann auch für unsere furiose Aufholjagt den Durchhaltepreis der Rallye.